DIE LINKE.NRW: Angriff auf Landesvorstandsmitglied der Linken vor Nazi-Modegeschäft

„Diese beiden Beispiele zeigen, wie nötig antifaschistischer Protest ist. Auch die Kundgebungen gegen diesen Nazi-Laden werden sicher ebenso erfolgreich laufen wie gegen den ersten Laden, da bin ich mir sicher. Der Protest wird breit getragen“, erklärt Bernert-Leushacke.

Monatelanger antifaschistischer Protest und fehlende Brandschutzbestimmungen hatten in Dortmund dazu geführt, dass ein anderes „Thor-Steiner“-Geschäft schließen musste. Nun soll an anderer Stelle ein neuer Laden eröffnet werden. „Ich wollte nur ein Foto für unser antifaschistisches Bündnis BlockaDo machen und wurde unvermittelt angegriffen“, berichtet Bernert-Leushacke, die sich in Dortmund bereits seit Jahren aktiv gegen Rechts engagiert. Sie war am Montag zu Fuß unterwegs, um das Geschäft in Augenschein zu nehmen. „Ein Passant hat den Mann, der mich angegriffen hat, sofort angebrüllt, so dass er mich losgelassen hat. Mein Arm schmerzt aber immer noch.“

Der Passant und Bernert-Leushacke verständigten sofort einen dienstlich mit dem Geschäft beschäftigten Polizisten vor Ort, der Verstärkung herbeirief. Eine Anzeige wurde gefertigt. Die Medien berichteten über den Vorfall.
Die erste Kundgebung gegen den Laden ist für Donnerstag, 30.Juli, um 17.30 Uhr auf der Kuckelke/Ecke Alter Burgwall angemeldet. Weitere Infos bei Facebook.

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