DIE LINKE.NRW: No-Pasaran – Aufruf zur Beteiligung an Demo in Köln: Gegen Besatzung und Krieg der Türkei

Erneut ist das türkische Militär in die kurdischen Regionen im Nordirak einmarschiert. Bereits am 15. Juni begann das türkische Militär mit Dutzenden von Kampfflugzeugen kurdische Gebiete anzugreifen. Laut Angaben des türkischen Verteidigungsministeriums richteten sich die Angriffe gegen insgesamt 81 Ziele der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK). Doch es wurden auch die von den Ezid*innen bewohnte Sindschar-Region, welche bereits 2014 vom Islamischen Staat angegriffen wurde, das Geflüchteten Camp Machmur mit 12.000 Bewohnern und die Qandil Berge angegriffen. Am 17. Juni erweiterte die Türkei ihre Angriffe mit einer Luftlande-Bodenoffensive in der Grenzregion Haftanin, am 24. Juni bombardierten türkische Kampfdrohnen ein Dorf bei Kobanê in Nordsyrien. Ziel der laufenden Offensive sei es, eine »Pufferzone« im Nordirak zu schaffen, erklärten türkische Sicherheitsexperten in regierungsnahen Sendern ganz offen. So sollen die Verbindungswege der PKK, die im dortigen Bergland ihr Rückzugsgebiet hat, in die Türkei, nach Syrien und in den Iran abgeschnitten werden.

Dazu meint Inge Höger, Landessprecherin der Linken in NRW: „Wir verurteilen den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der Türkei gegen kurdische Regionen im Irak und in Syrien und fordern die Bundesregierung auf, Ihr Schweigen zu brechen und vor allem keine Rüstungsgütern mehr an die Türkei zu liefern.“

#TurkeyInvadesKurdistan

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