DIE LINKE.NRW: Olympia 2032 in NRW? Nur nach Referendum!

„Die vergangenen Olympia-Bewerbungen haben gezeigt: Ratsbürgerentscheide in 14 einzelnen Kommunen sind nicht der richtige Weg, um die Bürger*innen angemessen zu beteiligen. Auch ein Volksbegehren mit seinen hohen Hürden von 1,2 Millionen Unterschriften in NRW ist kein guter Weg. Es könnte durch das Landesparlament eine gesetzliche Regelung erfolgen, die ein Referendum zum Thema Olympia vorsieht. Der bürgerfreundlichste Weg insgesamt, nicht nur für Olympia, wäre eine gesetzliche Regelung für ´fakultative Referenden´, denn sie könnten nicht nur das Thema Olympia, sondern auch andere politische Entscheidungen untermauern.“ fasst Bernert-Leushacke zusammen.

Das Thema Olympia wirft viele infrastrukturelle Fragen und Probleme auf, die sich nicht schnell beheben lassen. Allein der Ausbau des Schienenverkehrs innerhalb des Ruhrgebiets für zu erwartende Besucherströme während einer Olympiade ließe sich nicht in der zur Verfügung stehenden Zeit durchführen. „Gegen den Ausbau von Sportstätten ist nichts einzuwenden, nur sollten sie der gesamten Bevölkerung inklusive des Schulsports dienen, nicht einem Vier-Wochen-Event wie Olympia“, so El-Khatib abschließend.

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