DIE LINKE.NRW: Schwarzer Juli 1983: Pogrom auf Sri Lanka zwang Tamil*innen zur Flucht

„Wir gedenken am Jahrestag des ‚Schwarzen Juli‘ den von Nationalisten ermordeten Menschen. DIE LINKE NRW unterstützt die Forderungen der Tamil*innen in der BRD, von denen ein großer Teil im Ruhrgebiet lebt, dass der sri-lankische Staat endlich Entschädigungen leistet, die damaligen Verantwortlichen juristisch zur Rechenschaft gezogen werden und die politischen Gefangenen aus dem vor zehn Jahren beendeten Bürgerkrieg entlassen werden“, erklärt Jules El-Khatib, stellvertretender Landessprecher von DIE LINKE NRW.

Foti Matentzoglou, Redner bei den Solidaritätsprotesten im vergangenen Jahr und Mitglied des Landesvorstands der NRW-Linken, ergänzt: „Weder die Landes- noch die Bundesregierung haben sich bisher eindeutig genug zu den Kriegsverbrechen positioniert. Bis heute herrschen für die tamilische Minderheit unhaltbare politische und soziale Verhältnisse auf Sri Lanka. Der heutige Präsident Gotabaya Rajapaksa ist einer der zentralen Militärs, der direkt für den Genozid an der tamilischen Bevölkerung verantwortlich ist. Landes- und Bundesregierung sollten die kulturellen Aktivitäten und die Erinnerungskultur der tamilischen Diaspora viel stärker fördern. Außerdem muss ein sofortiger dauerhafter Abschiebestopp nach Sri Lanka in Kraft treten.“

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