DIE LINKE.Paderborn: Anfrage zum geplanten Umbau der Gedenkstätte Stalag 326 in Schloß Holte-Stukenbrock

Die Anfrage vom 27. April 2021:

Sehr geehrter Herr Rüther,

das ehemalige Kriegsgefangenenlager Stalag 326 in Schloß Holte-Stukenbrock soll zu einer Gedenkstätte von nationaler und internationaler Bedeutung ausgebaut werden. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe hat die Federführung übernommen und auch bereits Fördergelder beantragt. Sowohl der Bund als auch das Land NRW haben eine Förderung in Höhe von jeweils rund 25 Millionen Euro zugesagt. Der geplante Umbau wird voraussichtlich knapp 60 Millionen Euro kosten, womit noch ein Teil der Investitionskosten offen sind. Auch die Übernahme der Betriebskosten steht noch aus.

Laut unseren Informationen sollen einige Kommunen und Kreise angefragt werden, ob sie sich finanziell am Ausbau der Gedenkstätte Stalag 326 beteiligen wollen.

Wir bitten daher um die schriftliche Beantwortung folgender Fragen:

  1. Hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe den Kreis Paderborn angefragt sich finanziell an den Investitionskosten der Gedenkstätte Stalag 326 zu beteiligen? Wenn ja, in welcher Höhe?
  2. Hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe den Kreis Paderborn angefragt sich finanziell an den Betriebskosten der Gedenkstätte Stalag 326 zu beteiligen? Wenn ja, in welcher Höhe?
  3. Gab es eine Anfrage des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe, sich an einer Stiftung zur Gedenkstätte zu beteiligen?
  4. Liegt der Verwaltung die komplette Machbarkeitsstudie (ca. 350 Seiten) zur geplanten Gedenkstätte vor und wann wird diese den zuständigen Ausschuss- und Kreistagsmitgliedern zur Verfügung gestellt?
  5. Hat die Verwaltung eine Vereinbarung zur inhaltlichen Mitgestaltungsmöglichkeit getroffen? Wenn ja, welche? In welcher Form werden die zuständigen Gremien mit eingebunden?

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Manuel Leyva                           André Niedernhöfer
Fraktionsvorsitzender             stv. Fraktionsvorsitzender


Verbleib: Antwort noch ausstehend

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