DIE LINKE.Paderborn: Anfrage zum Zustand des WLAN an den Berufskollegs des Kreises Paderborn

Die Anfrage vom 18. Januar 2021:

Sehr geehrter Herr Landrat,
sehr geehrte Damen und Herren,

am 11. Januar 2021 erschien im Westfalen Blatt ein Artikel mit dem Titel „Kein WLAN: Lehrer und Schüler verärgert“. Darin werden erhebliche technische Probleme genannt, die seit geraumer Zeit bekannt seien. Neben unzureichender Bandbreite werden unter anderem instabiles WLAN und eine unzureichende Ausstattung mit Endgeräten für die Berufschülerinnen und –schüler genannt. Besonders das zuletzt genannte Problem ist besorgniserregend, wenn „etwa 20 Prozent der Schüler in der Handels- und Höheren Handelsschule bedürftig sind“.

Bezugnehmend auf die oben genannten Probleme stellen wir nachfolgende Fragen mit der Bitte um zeitnahe, schriftliche Beantwortung:

  • Der Schulleiter des BKSN, Matthias Groß, wird damit zitiert, dass dringend Endgeräte für benötigte Schülerinnen und Schüler benötigt würden. Er beziffert die Bedürftigkeit mit etwa 20 Prozent. Gibt es seitens der Verwaltung entsprechende Planungen bzw. Möglichkeiten, bedürftige Schülerinnen und Schüler der Berufskollegs zügig mit Endgeräten zu versorgen?
  • Neben instabilem WLAN wird seitens der Schulen ein mangelnder Breitbandanschluss beklagt, das unter anderem dazu führt, dass Lehrkräfte zwischen zuhause und Schule pendeln müssen, da nur mit dem heimischen, privaten Internetanschluss Distanzunterricht möglich sei. Wie sind derzeit die einzelnen Berufskollegs mit Breitbandanschlüssen versorgt und was gedenkt der Schulträger zu tun, das zuvor genannte Problem zügig zu lösen?
  • Im Artikel wird seitens des stv. Schulleiters des BKSN, Norbert Damke, beklagt, dass zu wenig Eigenständigkeit der Schulen bei diesem Thema gibt. So wird erwähnt, dass bspw. das BKSN bis 2019 ein eigenes IT-Budget i. H. v. 100.000 Euro zur Verfügung stand. Wie bewertet die Verwaltung diesen Umstand und wäre es nicht sinnvoll, den Schulen bestimmte IT-Budgets zur direkten Verfügung zu stellen?
  • Wie aus dem Artikel zu entnehmen ist, sei die beauftragte Firma aus Schwäbisch Hall mehrfach abgemahnt worden. Wenn die besagte Firma unzureichend ihren vertraglichen Verpflichtungen nachkommt, warum hält die Verwaltung nach wie vor an diesem Unternehmen fest? Gibt es keine entsprechenden IT-Firmen aus der Region, die diese Aufgabe übernehmen könnten?

 

Mit freundlichen Grüßen

Manuel Leyva                                 André Niedernhöfer
Fraktionsvorsitzender                    stv. Fraktionsvorsitzender


Verbleib: Antwort noch ausstehend

Nachrichtenquelle: Read More