DIE LINKE.Paderborn: Solidaritätserklärung mit den Streikenden im öffentlichen Dienst

Dazu erklärt Friedrich Straetmanns, Bundestagsabgeordneter der Fraktion DIE LINKE und Mitglied der Dienstleistungsgewerkschaft: „Ich erinnere mich gut, dass ich mich schon im März 2018 über den Mangel an Ernsthaftigkeit der Arbeitgeberseite in den Tarifverhandlungen mit den Gewerkschaften aufgeregt habe. Krankenschwestern, Erzieherinnen, Busfahrerinnen und Busfahrer, Feuerwehrleute, Altenpflegerinnen und Altenpfleger – sie alle haben schon lange vor Corona „heldenhafte“ Arbeit geleistet und haben in den bisherigen Verhandlungsrunden wieder nur Klatscher erhalten. Warnstreiks sind die einzig effektiven Mittel, um den Forderungen Nachdruck zu verleihen und den Arbeitgebern zu zeigen, dass ohne den öffentlichen Dienst wortwörtlich die Welt still steht“.

„Würden die 2,3 Millionen Beschäftigten nicht allen Krisen zum Trotz ihrer Arbeit nachgehen, würde hier einiges mehr nicht funktionieren als an ein paar Stunden in dieser Woche““ erklärt Weitkamp, Vorsitzender der Linksfraktion in Salzkotten und schrieb in diesem Sinne einen offenen Brief an den Salzkottener Bürgermeister.

„Zur sozialen Gerechtigkeit gehören mehr als anerkennende Worte“ erklärt Johannes Risse, neu gewähltes Kreistagsmitglied für DIE LINKE und ergänzt, dass insbesondere der geforderte Mindestbetrag/Sockel von 150 € den unteren Gehaltsgruppen zugute kommt und deren Kaufkraft stärkt.“ Der sichere Arbeitsplatz sei keine Art Gütesiegel, sondern sollte für alle Arbeitnehmer gelten, die das wünschen. Die Arbeit im öffentlichen Dienst ist tragend für das gesellschaftliche Leben. Dieses muss sich auch in den Gehalts-abrechnungen der Beschäftigten widerspiegeln! DIE LINKE unterstützt die Forderung nach 4,8 Prozent mehr Lohn und ganz ausdrücklich die Anhebung der Ausbildungsvergütung. Die Corona-Krise zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, die öffentliche Daseinsvorsorge zukunftsfest zu machen. “Klatsche“ statt Klatschen ist unwürdig und respektlos.

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