DIE LINKE.Recklinghausen: Für eine sozial-ökologische Wende im Kreis Recklinghausen – Wo steht der zukünftige Landrat?

Es muss für Bürger*innen und auch die Mitarbeiter*innen der Kreisverwaltung schnell sichtbare und konkret erfahrbare Veränderungen geben– nur so wird Politik glaubhaft und positiv erlebbar für alle Menschen im Kreis. 

Wir stellen deswegen die nachstehenden schnell umsetzbaren Forderungen an die beiden Landratskandidaten von CDU und SPD. Je nach ihrer Positionierung werden wir unsere Wähler*innen bitten, entweder Michael Hübner oder Bodo Klimpel ihre Stimme zu geben. Auch den Wähler*innen der GRÜNEN wollen wir damit eine Orientierung anbieten.

Unsere Wahlprüfsteine – unser 9-Punkte-Sofortprogramm – für den Kreis lauten:

1.) Barrierefreies Angebot der Leistungen des Kreises durch Verwaltungsnebenstellen in jeder kreisangehörigen Stadt und Digitalisierung 

– Ist in dieser Kombination weitgehend barrierefrei, 

– Vermeidet Verkehr und schont damit Klima und Umwelt

– Spart den Bürger*innen Fahrzeit und Fahrgeld

– kann für die Beschäftigten der Kreisverwaltung weniger Fahrtzeit und Fahrtkosten bedeuten

– kann Synergieeffekte schaffen durch Ortskenntnis und Zusammenarbeit mit den städtischen Verwaltungsangestellten

2.) Einstellung eines Wasserberaters/Wasserberaterin und Auflegung eines Förderprogramms von 100.000 EURO für wassersparende Hilfsmittel im Haushalt. 

– Bereitstellung von Sparduschköpfen und Durchflussbegrenzer, Beratung und Montage zunächst für Bezieher*innen von Sozialleistungen und Familien – entlastet diese finanziell und hat den größten Effekt beim Trinkwassereinsparen

– Systematische Beratung zunächst von sozialen Einrichtungen, Heimen und Einrichtungen der Behindertenhilfe

– Überprüfung der Grundwasserentnahmegenehmigungen für Großverbraucher z.B. Westfleisch und Beratung zum Wasserverbrauch

3.) Erstellung eines Armuts- und Gesundheitsberichtes für den Kreis als Grundlage für sozialpolitisches Handeln im Kreis/ mehr Personal im Gesundheitsamt

– Arme Menschen erkranken 80% häufiger an Corona – Bericht der AOK,

– Die Berichte des Kreises zur Zahngesundheit und den Erstuntersuchungen zeigenZusammenhang zwischen Armut und schlechter Kindergesundheit auf

– mehr Personal für Gesundheitsamt für Prävention und Konzeptplanung

4.) Nur zufriedenes Personal erbringt gute Leistungen für die Bürger*innen – Einstellung des Fluktuationskonzeptes

– Aufhebung des Fluktuationskonzeptes 

– wegen der jährlich wachsenden Belastung der Verwaltungsmitarbeiter*innendurch den Stellenabbau 

– das Fluktuationskonzept führte zum Stellenabbau der besser bezahlten Stellen– der Kreis verliert dadurch als Arbeitgeber an Attraktivität

– Einrichtung einer Betriebs-KITA in der Kreisverwaltung

– Bau einer Fahrradunterstandes

– Mobiles Arbeiten unter guten Rahmenbedingungen fördern

– Mentoring für Frauen in Führungspositionen

5.) Inklusion statt Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung – der Kreis braucht ein Inklusionskonzept 

– wichtig gerade in Zeiten in denen rechtspopulistische Parteien im Kreistag sind – kein Mensch soll wegen seiner Hautfarbe, Religion, Behinderung, sexuellen Orientierung oder Geschlecht oder seiner sozialen Lage ausgegrenzt oder diskriminiert werden – Teilhabe für alle

6.) Einrichtung einer Inklusionsabteilung in der Verwaltung oder als gGmbH des Kreises und offensive Auftragsvergabe des Kreises an Inklusionsbetriebe

– schafft Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen und ohne

– kann bisher nicht erledigte Aufgaben übernehmen

7.) Kreiswohnungsgesellschaft für die Städte, in denen es bisher keine städtische Wohnungsbaugesellschaft gibt

– Ermöglicht mehr kommunalen, sozialen und barrierefreien Wohnungsbau

8.) Einstellung eines Beratungsteams für Firmen

– Z.B. bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten auf Grund der Corona-Pandemie 

9.) Vergünstigtes Ticket für Auszubildende unabhängig von der Arbeitgeberbeteiligung

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