DIE LINKE.Recklinghausen: Raus auf die Straße – unsere Themen bewegen

Dazu haben die Delegierten des Landesparteitages letzten September einen Beschluss gefasst. Die Kreisverbände wurden aufgefordert, mit dieser Forderung sichtbar in die Öffentlichkeit zu gehen. Gemeinsam mit Fotis Matenzoglu und Katja Heyn und den Genossinnen und Genossen des KV Recklinghausen und des OV Hattingen waren wir letzten Samstag dazu in Marl, Castrop-Rauxel und Hattingen auf der Straße. Den Fotos könnt ihr entnehmen: Es war ein Infostand im Kundgebungsformat. Verkleidet als Kellner, Pfleger, Künstlerin, Handwerker oder Millionär haben wir die ungleiche Verteilung der Krisenkosten thematisiert.

Das Echo aus der Bevölkerung war überraschend positiv. Die Menschen blieben spontan stehen, hörten sich interessiert an, was wir zu sagen hatten, diskutierten mit uns und applaudierten. Uns wurde relativ schnell klar, die Zuspitzung auf Verteilungsfragen und die Diskussion über die unterfinanzierten Krankenhäuser und Schulen treffen bei vielen Menschen einen Nerv. Und niemand außer uns redet darüber.

Ich bin fest davon überzeugt: wir haben eine Möglichkeit, an das Bauchgefühl der Menschen anzuknüpfen, die größer ist als in unserem ersten gemeinsamen Wahlkampf 2005. Dazu müssen wir raus auf die Straße, mit den Menschen reden, dabei zuspitzen und deutlich machen, dass DIE LINKE die einzige politische Partei ist, die sich für diese ungleiche Verteilung interessiert und daran etwas ändern möchte. Lasst uns raus auf die Straße gehen und lasst uns danach über unsere Erfahrungen streiten. Das stärkt die Partei in ihrer Gesamtheit.

Solidarische Grüße

Ulrike Eifler

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