DIE LINKE.Remscheid: Sportplanung endlich auf solide Basis stellen!

Um im Remscheider Sport eine breite Zustimmung für das DOC Projekt zu bekommen, wurden seiner Zeit von Politik und Verwaltung große Versprechungen gemacht, die jeder seriösen Basis entbehrten. Ein Opfer dieser unseriösen Praktiken ist die SG Hackenberg, statt eines modernen Stadions mit Kunstrasenplatz, gibt es nun einen starken Mitgliederschwund zu beklagen. Da Stadt und Investor in den letzten 8 Jahren nicht in der Lage waren einen bestandskräftigen Bebauungsplan für das DOC aufzustellen und dies auch in absehbarer Zeit nicht zu erwarten ist, fordert DIE LINKE jetzt eine ehrliche und seriöse Analyse der Situation statt neuer Versprechungen an die betroffenen Sportvereine. Peter Lange, der sportpolitische Sprecher der Remscheider LINKEN und stellvertretender Vorsitzender des Sportausschusses fordert, den vorhandenen Sportplatz am Hackenberg jetzt mit Kunstrasen auszustatten und sich mangels Umsetzbarkeit des DOC Projektes von den Ersatz- Stadionplänen und dem DOC Vorhaben zu verabschieden.

Bereits 2018 hatte der Kämmerer laut Presse 2,1 Millionen Euro für die Mehrkosten bei der Realisierung des „Hackenberger Ersatz-Stadions“ in ein Investitionsprogramm eingestellt, mit diesem Geld könne man nun den neuen Belag für den Hackenberger Platz und andere dringende Maßnahmen für den Remscheider Sport realisieren. Hierzu wird ein entsprechender Antrag im Rat eingereicht.

Ebenfalls kritisierte Lange die Art und Weise wie der OB kurz vor der Kommunalwahl die vermeintliche Lösung um den Sportplatz des BV 10 Remscheid der Öffentlichkeit „verkauft“ hat, um das Thema aus dem Wahlkampf herauszuhalten. Der normale Bürger musste vermuten, dass die Fördergelder auf jeden Fall fließen, so Lange. „Die Planungen für den Remscheider Sport müssen endlich von den tönernen Füßen runter auf eine solide Basis gestellt werden“, so Lange wörtlich.

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