DIE LINKE.Sachsen-Anhalt: Appell an die Menschlichkeit

Mit einem Weihnachtsappell für die humanitäre Aufnahme Geflüchteter von den griechischen Inseln haben sich 352 Landtagsabgeordnete der LINKEN, der SPD und von BÜNDNIS‘90/Die Grünen aus den Parlamenten der Bundesländer an die Bundesregierung gewandt. Unter den Unterzeichnern befinden sich 130 Abgeordnete der LINKEN aus allen zehn Landtagsfraktionen, darunter auch die 16 Abgeordneten aus Sachsen-Anhalt. Dazu erklären die Fraktionsvorsitzenden Eva von Angern und Thomas Lippmann:

Eva von Angern: »Weihnachten steht wie kaum ein anderes Fest in unserem Land für Nächstenliebe. Die Weihnachtsgeschichte ist dafür bestes Beispiel. Das Weihnachtsfest wird für uns alle in diesem Jahr ein anderes sein. Doch in unserem Land stehen auch in diesem Jahr nicht Hunger und Elend auf dem Gabentisch. Menschen in Not zu helfen, ist ein Akt von Solidarität, den wir als Fraktion DIE LINKE täglich leben. Wir wollen nicht zuschauen, wenn Kinder und ihre Familien auf Moria im Elend leben.«

Thomas Lippmann: »Seit vielen Monaten fordern wir von unserer Landes- und von der Bundesregierung, auf die humanitäre Katastrophe im Lager Moria bzw. jetzt in Kara Tepe zu reagieren und deutlich mehr Menschen aus ihrer menschenunwürdigen Lage zu befreien und zu uns zu holen. Das Weihnachtsfest sollte mehr denn je Anlass dafür sein, den Blick auf diese Menschen zu richten. Wenn wir in Europa unsere Herzen jetzt nicht öffnen, dann haben wir keine. Wenn wir uns weiter als eine Wertegemeinschaft verstehen wollen, dann müssen wir uns hier und jetzt bewähren.«

Weihnachtsappell an die Menschlichkeit

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