DIE LINKE.Sachsen-Anhalt: Nach Absage vieler Weihnachtsmärkte brauchen Schausteller*innen und Gastronomie unverzüglich Hilfe

In Sachsen-Anhalt werden etliche Weihnachtsmärkte wieder abgebaut, eine Stornierungswelle trifft die Gastronomie. Um Existenzen zu sichern, braucht es jetzt einen Ausgleich der finanziellen Verluste. Dazu betont Wulf Gallert, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Landtag von Sachsen-Anhalt:

»Nach Absage fast aller Weihnachtsmärkte im Land geht es jetzt für Schausteller*innen und Gastronom*innen um die nackte Existenz. Seit Beginn der Pandemie ist die Gastronomie von den Maßnahmen hart betroffen und finanzielle Rücklagen sind längst aufgebraucht. Es geht um die existenzielle Lebensgrundlage und berufliche Zukunft der Menschen. Die gesamte Branche braucht jetzt verlässliche Maßnahmen und Absicherung, um für die Zukunft planen zu können.

Auf keinen Fall dürfen sich die Fehler des letzten Jahres wiederholen und auf eventuelle Bundeshilfen in der Zukunft verwiesen werden. Auf die Handlungsfähigkeit einer neuen Bundesregierung können die Betroffenen nicht mehr warten. Konkret schlagen wir vor, die Kofinanzierungsmittel für die GRW (Gemeinschaftsaufgabe Wirtschaft), die im Sondervermögen enthalten sind, aus den künftigen Haushalten bereitzustellen. Die damit frei werdenden Mittel würden dann – entsprechend dem eigentlichen Zweck des Sondervermögens – für die betroffenen Branchen schnell und unbürokratisch bereitstehen.«

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