DIE LINKE.Schleswig-Holstein: Die Regelungen zum Infektionsschutz in den Schulen sind ungenügend

Die Regelungen zum Infektionsschutz in den Schulen sind ungenügend

Zum Schulstart in der kommenden Woche erklärt Luca Grimminger, bildungspolitischer Sprecher im Landesvorstand der Partei DIE LINKE:

„Die Regelungen zum Infektionsschutz in den Schulen sind ungenügend. Wo Abstände nicht eingehalten werden können, beispielsweise auf den Gängen oder auf dem Schulhof, ist eine Mund-Nasen-Bedeckung nötig.“ Während des Unterrichts könne auf den Plätzen auf eine Maske dann verzichtet werden, wenn der Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden könne.

Kritisch äußerte sich Grimminger auch zur Praxis Vorerkrankungen der Lehrkräfte nicht gelten zu lassen und diese gegen ihren Willen zum Unterricht zu verpflichten. „Eine Lehrkraft, die beim Unterrichten Angst hat sich anzustecken, wird keinen guten Unterricht geben. Das ist doch ganz logisch.“ Wer vom Hausarzt eine Vorerkrankung attestiert bekomme, solle selbst entscheiden können, ob man sich dem Risiko aussetzen wolle, in der Schule am Coronavirus zu erkranken. „Auf der einen Seite nicht für Schutzmaßnahmen zu sorgen und auf der anderen Seite Angehörige von Risikogruppen zum Unterricht zu verpflichten, ist unverantwortlich“, so Grimminger abschließend.

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