DIE LINKE.Schleswig-Holstein: “Rechte Gewalt darf nicht verharmlost und kleingeredet werden!”

“Rechte Gewalt darf nicht verharmlost und kleingeredet werden!”

Hanno Knierim, Landessprecher der Partei DIE LINKE Schleswig-Holstein, erklärt zu den Ereignissen im Rahmen der Proteste gegen die AfD in Henstedt-Ulzburg: “Die Ereignisse des Wochenendes sind ein Musterbeispiel dafür, wie Gewalt aus der rechten Szene verharmlost und kleingeredet wird. Dass Demonstrierende von gewalttätigen

AfD-Sympathisanten mit einem Pkw als Waffe schwer verletzt werden, ist schon dramatisch genug. Dass in den polizeilichen Meldungen dieser Anschlag auf das Leben von Antifaschist_innen als „Verkehrsunfall“ eingestuft wird und der Täter weiterhin frei herumläuft, lässt mich allerdings erneut an der Ausrichtung unserer Sicherheitsbehörden zweifeln. Ich erwarte, dass die Behörden konsequent gegen rechte

Gewalttäter vorgehen und deren Taten benennen. Wer versucht mit einem Auto Personen zu überfahren, gegen den sollte wegen versuchten Mordes ermittelt werden.”

Den Opfern wünschen wir auf diesem Wege gute Besserung und bedanken uns für ihren Einsatz gegen den Faschismus.

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