DIE LINKE.Steinfurt: 2_Kurz vorgestellt: die Kandidat*innen der Partei DIE LINKE für die Kommunalwahl in Emsdetten 2020

 

Kathrin Vogler, Listenplatz 5, Wahlbezirk 13, kandidiert für das Amt der Bürgermeisterin und für den  Stadtrat; Beruf: Mitglied des Bundestages, Geschäftsführerin, Mitglied seit: 2005, Alter: 56, Familienstand: verheiratet.

Bisherige politische Ämter und Aktivitäten: Kreissprecherin der WASG 2005-2007, Kreisvorstandsmitglied der LINKEN 2007-2018, Stellvertretende sachkundige Bürgerin in Emsdetten seit 2014, seit 2009 Mitglied des Bundestags, friedenspolitische Sprecherin der Linksfraktion.

Kathrin Vogler: „Ich will in den Rat, weil Emsdetten einen sozialen Aufbruch benötigt: sichere und fair bezahlte Arbeitsplätze, mehr Bildungsgerechtigkeit und bezahlbarer Wohnraum für Familien und Alleinstehende, das ist es, was fehlt. Ich möchte, dass Emsdetten auch für Menschen mit kleinem Geldbeutel ein lebenswertes Zuhause ist.

 

 

Leon Huesmann, Listenplatz 1, Wahlbezirk 18; Beruf: Veranstaltungskaufmann, Mitglied seit 2013, Alter: 26, Familienstand: ledig.

Bisherige politische Ämter und Aktivitäten: Fraktionsvorsitzender im Rat, u.a. Mitglied im Haupt,- Finanz- und Steuerungs- sowie des Kultur-, Sport-, und Freizeitausschusses, Sprecher des Kreisverbandes DIE LINKE.

Leon Huesmann: „Ich will in den Rat, weil dieser ein soziales Gewissen braucht. Bei allen Entscheidungen muss der Sozialaspekt und die Gerechtigkeit berücksichtigt werden. Wir brauchen günstigeren Wohnraum, eine Mobilitätswende und eine Stadt die alte und neue Probleme mit modernen Ansätzen löst. Es geht um nicht weniger als Emsdetten zum kommunalen Vorreiter für Innovation zu machen.“

 

 

Uwe Warda, Listenplatz 2, Wahlbezirk 4; Beruf: Sachbearbeiter, Mitglied seit 2014, Alter 58, Familienstand verheiratet, eine Tochter.

Bisherige politische Ämter und Aktivitäten: sachkundiger Bürger im Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Umwelt, Mitglied im Aufsichtsrat der Stadtwerke Emsdetten, Vorstand im Mieter*innenschutzverein Münster u. Umgebung.

Uwe Warda: „Ich will in den Rat, weil wir mehr günstigen Wohnraum brauchen. Seit Jahren steigen die Mieten in Emsdetten unverhältnismäßig. Wohnen ist ein Menschenrecht. Eine bezahlbare Wohnung zu haben, darf nicht weiter den Gewinninteressen von Privatfirmen überlassen werden. Diese haben an preiswertem Wohnraum kein Interesse. Emsdetten braucht eine städtischen Wohnungsbaugesellschaft. Diese kann günstigere Mieten sicherstellen und direkten Einfluss auf den Wohnungsmarkt nehmen.“

 

 

Helmi Dünow, Listenplatz 3, Wahlbezirk 7; Beruf: Rentnerin, vorher Medizinisch-technische Assistentin und Mitarbeiterin im Com-Center im Marien-Hospital, parteilos, Alter: 63, Familienstand: verheiratet, zwei erwachsene Kinder, fünf Enkelkinder.

Bisherige politische Ämter und Aktivitäten: Bürgerinitiative Gesundheitsversorgung Emsdetten, bundesweites Bündnis pro Krankenhäuser wohnortnah.

Helmi Dünow: „Ich will in den Rat, weil mir die Gesundheitsversorgung sehr am Herzen liegt. Nach der Schließung des Krankenhauses wurde seitens der UKM versprochen, dass in das Gebäude wieder Gesundheitsversorgung einzieht, zusätzlich zur Psychosomatik!  Die Möglichkeiten einer 24/7 (rund um die Uhr) Notfallversorgung gilt es jetzt zu hinterfragen, da durch die Corona-Krise  die Notfallversorgung überall wieder auf dem Prüfstand ist.“ (Foto: (c) aks foto+design Anja Krietenbrink)

 

 

Christoph Huesmann, Listenplatz 4, Wahlbezirk 17; Beruf: Krankenpfleger, Mitglied seit 2016, Alter: 59, Familienstand verheiratet.

Bisherige politische Ämter und Aktivitäten: Sachkundiger Bürger im Jugendhilfeausschuss, Ausschuss für Infrastruktur, Betriebsausschuss des Abwasserwerks.

Christoph Huesmann: „Ich will in den Rat, weil man auch auf kommunaler Ebene soziale Ungerechtigkeiten verhindern kann“. Wir haben zahlreiche städtische Gebäude, die gereinigt und instandgehalten werden müssen. Zurzeit werden diese Aufträge öffentlich ausgeschrieben und der günstigste Anbieter erhält den Zuschlag. Dabei ist es egal, dass zum Beispiel für eine Fläche von über 200 qm nur eine Stunde veranschlagt wird. Wenn wir diese Leistungen wieder städtisch übernehmen, können wir die Qualität der Leistung und die Arbeitsbedingungen verbessern.“

 

Yannick Sikorski, Listenplatz 6, Wahlbezirk 3; Beruf: Berufskraftfahrer Personenverkehr (Busfahrer), Mitglied seit 2019, Alter: 22, Familienstand: ledig.

Yannick Sikorski: „Ich will in den Rat, weil die Arbeit gegen miese Arbeitsbedingungen gerade in der Berufsausbildung wichtig ist. Ich möchte, dass Auszubildende und ausgelernte Fachkräfte angemessen bezahlt werden und hinterher auch von diesem Geld leben können. Ebenfalls möchte ich mich einsetzen, den ÖPNV in Emsdetten auszubauen, die Taktungen zu verdichten oder Anruf-Sammel-Taxis einzuführen, damit auch ältere Menschen ohne hohe Kosten dauerhaft und flexibel mobil sein können! Ich möchte Menschen bewegen, und das nicht nur beruflich!“

 

 

Rosa Warda, Listenplatz 7, Wahlbezirk 5, Beruf: Studentin, parteilos; Alter: 20, Familienstand: ledig.

Rosa Warda: „Ich will in den Rat, weil ich mich gegen Rassismus und für die Rechte von LGBTQ+ Personen einsetzen will.“ (Foto: (c) Uwe Warda)

 

 

Gerhard Pille, Listenplatz 8, Wahlbezirk 12; Beruf: Tischler, Mitglied seit 2020, Alter: 63, Familienstand: verheiratet, vier erwachsene Kinder.

Gerhard Pille: „Ich will in den Rat, weil ich kleinen Unternehmen und Handwerksbetrieben eine Stimme verleihen möchte. Gerade in Emsdetten gibt es sehr viele Handwerksbetriebe, trotzdem sind sie im Rat unterrepräsentiert. Das möchte ich ändern.“

 

 

Christine Lange, Listenplatz 9, Wahlbezirk 10; Beruf: Krankenschwester, parteilos, Alter: 72, Familienstand: verheiratet.

Bisherige politische Ämter und Aktivitäten: Mitglied im Beirat für Integration und Migration.

Christine Lange: „Ich will in den Rat, weil das Grund- und Trinkwasser in Emsdetten eine gute Qualität behalten muss. Dazu muss die Stadt für eine Verringerung der Nitratbelastung der Böden sorgen. Verlieren die Böden ihre Filtrationsfähigkeit, lässt sich dies nicht mehr umkehren. Die Folge sind Entsalzungsanlagen und steigende Wasserpreise. Wir brauchen also ein Umdenken in der Landwirtschaft. Außerdem liegt mir am Herzen, die Willkommenskultur in Emsdetten aufrecht zu erhalten und die Grundlage für gelungene Integration zu schaffen.“

 

 

Lars Hilgenberg, Listenplatz 10, Wahlbezirk 2; Beruf: Tischler, Industriekaufmann, Mitglied seit 2008, Alter: 52, Familienstand: ledig.

Bisherige politische Ämter und Aktivitäten: Langjährige politische Arbeit bei den Jusos auf verschieden Ebenen in Emsdetten und im Kreis.

Lars Hilgenberg: „Ich will in den Rat, weil…  …bei der Attraktivierung der Innenstadt nicht der Zeit hinterhergelaufen werden darf. Die Innenstädte stehen im Zeichen eines Wandels, der sich in den nächsten Jahren beschleunigen wird. Wir müssen jetzt die Konzepte und Voraussetzungen für eine attraktive Innenstadt der Zukunft als Treffpunkt mit Aufenthaltsqualität und guten Angeboten schaffen. Leerstände müssen wir für neue und alternative Konzepte nutzen, um unserer Stadt mehr Leben einzuhauchen.“

 

 

Helga Anders, Wahlbezirk 1; Beruf: Sozialarbeiterin, Mitglied seit 2009, Alter: 60, Familienstand: ledig, zwei erwachsene Kinder.

Bisherige politische Ämter und Aktivitäten: Ratsmitglied, Mitglied im Ausschuss für Soziales, Familie, Senioren und Arbeit und Rechnungsprüfungsausschuss.

Helga Anders: „Ich will in den Rat, weil…      … die Arbeit gegen miese Arbeitsbedingungen wichtig ist. Ich möchte, dass Menschen ordentlich bezahlt werden und hinterher auch eine gute Rente haben. In Emsdetten gibt es Unternehmen in denen das nicht so ist. Diesen Unternehmen muss man das Handwerk legen, damit anständige Unternehmen nicht kaputt konkurriert werden.“

 

 

Michael Holste, Wahlbezirk 6; Beruf: Vertriebsmitarbeiter, Mitglied seit 2017, Alter: 40, Familienstand: verheiratet.

Bisherige politische Ämter und Aktivitäten: Sachkundiger Bürger im Ausschuss für Schule und Bildung.

Michael Holste: „Ich will in den Rat, weil die Schulen, Sporthallen und öffentlichen Gebäude wieder sauberer werden müssen. Gerade die Kinder der Stadt müssen sich an den Orten wo sie sich aufhalten wohl fühlen. Wenn von den Mitarbeiter*innen immer mehr Fläche in immer weniger Zeit gereinigt werden muss, leidet die Qualität. Durch die erneute Übernahme der Reinigungsleistungen durch die Stadt wird diese wieder steigen werden und obendrein die Arbeitsbedingungen der Reinigungskräfte verbessert.“ (Foto: LENASBLICK/Lena Kattenbeck)

 

 

Burcu Atak, Wahlbezirk 8; Beruf: Verkäuferin, parteilos, Alter: 40, Familienstand: ledig.

Burcu Atak: „Ich will in den Rat, weil…           …ich es schrecklich finde, dass hier jede Woche über hundert Familien zur „Tafel“ gehen müssen und dort Essen einkaufen. Alle Menschen sollen selbstbestimmt leben können. Dazu gehört auch, selbst zu entscheiden, welche Wurst und welches Gemüse sie essen wollen und nicht auf Almosen angewiesen zu sein.“

 

 

Markus Post, Wahlbezirk 9; Beruf: Kaufmann im Groß- und Außenhandel, parteilos, Alter: 42, Familienstand: verheiratet, vier Kinder.

Markus Post: „Ich will in den Rat, weil…        ich möchte, dass auch meinen Kindern ein lebenswertes Emsdetten mit blühenden Landschaften und einer intakten Natur zur Verfügung steht. Wir brauchen konsequenten Naturschutz der einen schonenden Zugang ermöglicht. Die Förderung des Radverkehrs der ein sicheres Zusammenleben aller Verkehrsteilnehmer*innen ermöglicht soll Priorität haben. Der gesellschaftliche Wandel, der Rücksicht auf die Ressourcen nimmt, beginnt in der Kommune.“

 

 

Philipp Münning, Wahlbezirk 11; Beruf: Beikoch, Mitglied seit: 2020, Alter: 35, Familienstand: ledig.

Philipp Münning: „Ich will in den Rat, weil ich die Vereins-, Kultur-, und Veranstaltungslandschaft in Emsdetten erhalten, fördern und ausbauen will, denn dort findet Emsdetten statt. Eine Teilhabe muss allen Emsdettenern ermöglicht werden. Dafür braucht es gezielte städtische Zuschüsse und ein Augenmerk auf eine soziale Ausgestaltung.“

 

 

Udo Scheil, Wahlbezirk 14; Beruf: Rentner, Mitglied seit 2009, Alter: 58, Familienstand: geschieden, ein erwachsener Sohn.

Udo Scheil: „Ich will in den Rat, weil ich möchte, dass hier bei uns etwas gegen die soziale Spaltung getan wird. Immer mehr Arme und immer reichere Reiche, das ist keine Zukunft für unsere Stadt.“

 

 

Ebru Atak, Wahlbezirk 15; Beruf: Postangestellte, parteilos, Alter: 40, Familienstand: ledig.

Ebru Atak: „Ich will in den Rat, weil DIE LINKE die Partei ist, die sich am meisten für ein gutes Zusammenleben von Alteingesessenen und Zuwanderern einsetzt. Emsdetten ist meine Heimatstadt, ich möchte hier leben und arbeiten und unsere Stadt mit voranbringen. Und natürlich will ich auch mitentscheiden, wie sich unsere Stadt entwickelt. Das ist doch selbstverständlich.“

 

 

Eberhard Schöne, Wahlbezirk 16; Beruf: Dipl. Gartenbauingenieur, parteilos, Alter: 71, Familienstand: geschieden, zwei erwachsene Kinder, vier Enkelkinder.

Eberhard Schöne: „Ich will in den Rat, weil ich die Beteiligung der Emsdettenerinnen und Emsdettener an Entscheidungen verbessern will. Dabei gilt es bei allen größeren Planungsprozessen die Bevölkerung miteinzubeziehen und ihre Anliegen zu berücksichtigen. Eigene Initiativen sollen gefördert und dazu angeregt werden. Bürgerentscheide erhöhen das Vertrauen in die Politik und die Partizipation aller.“

 

 

Frank Czycholl, Wahlbezirk 19; Beruf: Berufskraftfahrer Personenverkehr (Busfahrer), parteilos, Alter: 51, Familienstand: verheiratet, drei Kinder.

Bisherige politische Ämter und Aktivitäten: Sachkundiger Bürger.

Frank Czycholl: „Ich will in den Rat, weil ich für bezahlbaren Wohnraum für jeden kämpfen will. Wir brauchen daher mehr Wohnungen im niedrigen und mittlerem Preissegment, sowie Wohnungszuschnitte die zu den Bedürfnissen der Mieter passen. Außerdem ist es mir ein Anliegen, in Emsdetten für gute Arbeit und eine Leistungsgerechte Entlohnung zu streiten.“

 

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