DIE LINKE.Steinfurt: Bus und Bahn – Öfter, besser, kostenlos: Mobilität für alle und mehr Klimaschutz statt noch mehr Autos

DIE LINKE fordert Vorrang für Bus, Bahn und Fahrrad. Um für eine bessere Verkehrspolitik zu werben, hat der Ortsverband Rheine zusammen mit dem Direktkandidaten zur Bundestagswahl, Gerrit Bresch, einen Infostand auf dem Borneplatz durchgeführt. Mit dabei: ein vier Meter langer und zwei Meter hoher aufblasbarer Bus.

„Wir wollen heute klar machen: Auch bei uns in Rheine kann sich am öffentlichen Nahverkehr noch einiges verbessern. Denn der immer weiter wachsende Auto-Verkehr schadet unserer Lebensqualität und beschleunigt den Klimawandel“, sagte Heinz-Jürgen Jansen, Stadtrat und Mitglied im Ausschuss Stadtentwicklung, Umwelt und Klimaschutz. „Wir wollen Menschen und Güter sicher an ihr Ziel bringen und gleichzeitig den Verkehr insgesamt verringern. Das ist möglich, wenn mehr Menschen auf gemeinsame, öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad umsteigen könnten und wir möglichst viele Güter vom Lkw auf die Schiene verfrachten.“

Gerrit Bresch, der Direktkandidat für DIE LINKE im Wahlkreis Steinfurt I – Borken I, will sich deswegen für eine andere Bundespolitik einsetzen. „Wir brauchen endlich eine Verkehrspolitik, die Mobilität garantiert, ohne sich dafür ein eigenes Auto kaufen zu müssen. Während Unmengen an Steuergeldern für neue Autobahnen und Flughäfen ausgegeben werden, gibt es unter Verkehrsminister Scheuer heute 324 km Bahnstrecke weniger als noch vor dessen Amtsantritt. Wie soll so die Verkehrswende gelingen und unsere Klimaziele eingehalten werden?“

Statt Politik für die Automobilindustrie zu machen, will Bresch zusammen mit seiner Partei DIE LINKE in den Ausbau des Schienen-Netzes, mehr Radwege und einen besseren Busverkehr investieren. „Mit höheren Sprit-Preisen wird man niemanden vom Autofahren abbringen, solange es keine Alternativen gibt. Darum wird es JETZT Zeit für einen besseren, kostenlosen Bus- und Bahnverkehr, der u.a. mit Bürger:innen-Bussen und Car-Sharing-Angeboten ergänzt werden soll. Der Bund muss dafür den Kommunen das Geld bereitstellen und die Beschäftigten deutlich besser bezahlt werden. So schaffen wir über 200.000 neue, gut bezahlte Jobs im Fahrdienst, der Instandhaltung und den vielen weiteren Bereichen der Verkehrsbetriebe! Für diese und weitere klima- und verkehrspolitischen Ziele setzen wir uns bei der Bundestagswahl 2021 ein, und natürlich auch im Rheinenser Stadtrat!“

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