DIE LINKE.Thüringen: Internationaler Tag gegen Rassismus

Als Gedenktag zur Erinnerung an das Massaker von Sharpeville (Südafrika) im Jahr 1960 wird jährlich am 21. März der Internationale Tag gegen Rassismus begangen. Hierzu erklärt die stellv. Landesvorsitzende Heike Werner: „Beinahe täglich erfahren wir von rassistisch motivierten Mordserien und Terroranschlägen, zuletzt in Atlanta (Georgia, USA) vor wenigen Tagen. Die Vereinigten Staaten scheinen weit entfernt, doch die Motive der Täter gleichen sich auf der ganzen Welt, ob in Hanau, Halle oder Christchurch. Rassismus und Sexismus gehen oft Hand in Hand, wie dieser letzte Anschlag deutlich macht, bei dem sieben Frauen, davon sechs mit asiatischem Hintergrund, ermordet wurden.“

Steffen Dittes fügt hinzu: „Seit Beginn der Corona-Pandemie berichten Betroffene von einer Zunahme des antiasiatischen Rassismus. Das drückt sich exemplarisch in Begriffen wie „China-Virus“ aus, mit dem Ex-US-Präsident Trump das Corona-Virus brandete, unter den Folgen haben alle die zu leiden, die asiatisch gelesen werden.“

Abschließend bekräftigen Werner und Dittes gemeinsam: „Unsere besondere Solidarität, Schutz und Unterstützung brauchen alle diejenigen, die von Rassismus, Vorurteilen, Diskriminierung und tätlichen Angriffen betroffen sind. Jederzeit und an jedem Ort gilt es einzuschreiten, und rassistische Einstellungen und Diskriminierung zurückzudrängen. Nicht zuletzt gilt den Betroffenen unsere Solidarität und das eindeutige Signal, sie sind nicht allein. Auch und gerade in diesen Zeiten der Krise lassen wir uns nicht spalten sondern brauchen Zusammenhalt.“

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