DIE LINKE.Warendorf: Zentralprüfungen aussetzen, Klassenteilung vorbereiten

Die Schulen sollen nach Ansicht der LINKEN sobald wie möglich zum pandemiegerechten Präsenzunterricht in Kleingruppen zurückkehren. Der Fokus muss darauf liegen, Bildung und Lernfreude erst wieder für alle zu ermöglichen, statt Lehrplänen, Leistungsdruck durch Noten und zentrale Abschlussprüfungen beizubehalten. Diese und andere vielfältigen Anliegen der von der chaotischen Schulpolitik im Land Betroffenen greift DIE LINKE NRW im Februar in ihrer Kampagne zur Corona-Pandemie unter dem Titel „Du hast das Wort“ auf.

„Wir schlagen zur Lösung der dringendsten Probleme an den Schulen unter anderem vor, die zentralen Abschlussprüfungen zumindest für dieses Jahr auszusetzen und eine Wahlfreiheit für individuelle Prüfungen an der Schule oder eine Abschlussnote aufgrund der bisherigen Leistungen anzubieten. Vor allem für die unteren Jahrgangsstufen muss dringend der Leistungsdruck ersetzt werden durch persönliche Unterstützung in einer schwierigen Lebenssituation“, erläutert Butterwegge.

Für die Zeit der Schulöffnung nach dem Lockdown erwartet DIE LINKE vom NRW-Schulministerium einen klaren Fahrplan, der den Bedürfnissen der Lernenden ebenso gerecht wird wie dem Infektions- und Gesundheitsschutz für alle an Schule Beteiligten in der Pandemie.

Gunhild Böth, Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Bildung von DIE LINKE NRW, ergänzt: „Wir brauchen ein klares Konzept für den Präsenzunterricht in Kleingruppen. Dazu könnten ergänzend zum Kernunterricht Studierende, Künstler*innen oder Solo-Selbstständige Projekte an außerschulischen Lernorten anbieten. Räume können vor Ort in den Städten und Gemeinden im Bereich von Museen, Veranstaltungsorten und ungenutzten Gebäuden gefunden werden. Was wir nicht brauchen, ist ein chaotischer Wechsel zwischen Präsenz und Distanz, welcher Lehrer- und Schülerschaft wie Eltern überfordert und manch Schüler*in zurücklässt“.

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