DIE LINKE.Wesel: Kreisverwaltung muss Luftreinigungsgeräte bereitstellen!

Auf die Frage der Linken, ob die Kreisverwaltung am NRW-Förderprogramm für Luftreinigungsgeräte teilnimmt, wird auf eine Empfehlung des Bundesumweltamtes verwiesen, wonach die Geräte nur im Ausnahmefall sinnvoll sind.

Der Verweis auf die Einordnung des Bundesumweltamtes zum Thema erscheint dem schulpolitischen Sprecher der Linksfraktion, Patrick Kuhs zunächst plausibel „einen Grund dafür, dass den Beteiligten nicht trotzdem jede Unterstützung zum bestmöglichen Gesundheitsschutz zur Verfügung gestellt wird, bleibt die Verwaltung trotzdem schuldig. Studien mitunter der Goethe-Universität Frankfurt oder der Universität der Bundeswehr München, haben die Eignung der Geräte zur Unterbrechung des Infektionsgeschehens unlängst festgestellt.“

Sollte der Lehrbetrieb auf hybriden Unterricht umgestellt werden müssen, ist die Ausstattung der Schüler*innen und Lehrer*innen mit digitalen Endgeräten und eine ausreichende Anbindung ans Internet unumgänglich. Laut Antwort der Verwaltung könnten jedoch nur 40 Prozent der Schüler*innen aus den Förderschulen heraus gleichzeitig erreicht werden. „Ein nun möglicher hybrider Unterricht kann den Lernerfolg der Schüler*innen somit nur unzulänglich garantieren“, ergänzt Kuhs und führt abschließend aus:

„NRW-Bildungsministerium Gebauer (FDP) hat ihre Hausaufgaben nicht gemacht und keine Konzepte für räumliche und personelle Lösungen der Misere erarbeitet. Da nur der hybride Unterricht in Betracht gezogen wird und die Anbindung ans Internet im Kreis Wesel mangelhaft ist, muss die Kreisverwaltung jetzt aktiv werden und endlich geeignete Luftreinigungsgeräte zur Aufrechterhaltung des Präsenzunterrichts bereitstellen. Wir hoffen auf eine mehrheitliche Zustimmung zu unserem entsprechenden Antrag zur Sitzung des Ausschusses für Schule, Kultur, Sport und Integration am 01.12.“

Nachrichtenquelle: Read More