DIE LINKE.Wesel: Mit Mobilität zockt man nicht – Bahnverkehr im Kreis sicherstellen!

Für Pohl steht fest, dass es an der Zeit für ein vergabepolitisches Umdenken ist: „Das von Abellio vorgelegte Dumping-Angebot hat die Politik stillschweigend akzeptiert, alle Beteiligten haben sich verkalkuliert. Wieder einmal sehen wir, welche Konsequenzen durch die Privatisierung von Bereichen der Daseinsvorsorge drohen. Im Ergebnis der aktuellen Auseinandersetzung muss die Erkenntnis stehen, dass zukünftig nicht der billigste Preis entscheiden darf, sondern die beste Qualität.“

Nach Ansicht der Linksfraktion sind auch die Kreistagsmehrheitskoalitionäre und Landrat Brohl gefordert: „Der laufende Verhandlungspoker wird auf dem Rücken der Beschäftigten und Pendler*innen geführt. Jamaika-Kooperation und Landrat sind mit dem Versprechen auf eine erfolgreiche Mobilitätswende angetreten. Dieses Versprechen gilt es in der jetzigen Situation nicht zu brechen. Zur Sicherstellung und Aufrechterhaltung des Bahnverkehrs im Kreis braucht es ein starkes Signal in Richtung VRR und Land!“, so Pohl abschließend.

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