DIE LINKE.Wesel: Personalpolitik des Landrats zeigt deutliche Schwächen auf

Brohl hat zum 1. Dezember die Einstellung gleich zweier persönlicher Referent*innen vorgenommen, sein Vorgänger Dr. Ansgar Müller kam mit einer entsprechenden Stelle aus. Bislang hatte die CDU sogar grundsätzlich kritisiert, dass es überhaupt einen persönlichen Referenten für den Landrat gibt.

„Dass Herr Brohl gleich doppelt so viel Unterstützung bei seinen Aufgaben benötigt wie Landrat Dr. Ansgar Müller, ist ein deutliches Zeichen für seine fehlende Verwaltungserfahrung“, meint Sascha H. Wagner. „Die Wahl von Ingo Brohl wird nun teuer für die Bürger*innen im Kreis Wesel.“

Zudem gäbe es widersprüchlichen Angaben von Ingo Brohl (CDU) zur Einstufung des persönlichen Referenten. „Uns liegen zwei Vorlagen vor, in denen unterschiedliche Angaben zur Bezahlung des Referenten gemacht werden. Das geht so nicht und wirft Fragen auf“, so Wagner.

Unklar sei auch, ob die Referent*innen-Stellen überhaupt ausgeschrieben worden seien oder ob die CDU das Personal für Brohl ausgesucht habe.  „Die Auswahl erweckt den Eindruck, dass das CDU-Parteibuch bei beiden Einstellungen entscheidend war“, kritisiert Sascha H. Wagner.

Nachhaken will DIE LINKE zudem auch zu der Frage nach gleicher Bezahlung für gleiche Tätigkeiten. „Es ist nicht akzeptabel, wenn Frauen für die gleichen Tätigkeitsfelder schlechter bezahlt werden sollen als Männer. Die nicht-öffentlichen Vorlagen des Landrats klären hierzu nichts, sondern werfen ebenfalls nur Fragen auf.“

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