Dr. Kirsten Tackmann, MdB: Magere Erntebilanz einer falschen Agrarpolitik

„Dazu werden aber kostendeckende Erzeugerpreise für nachhaltige Produktion gebraucht. Deshalb ist es inakzeptabel, wenn die Landwirtschaft als Primärerzeugerin mit durchschnittlich 13,6 Prozent den kleinsten Teil der Bruttowertschöpfung in der Lebensmittelkette bekommt, während der nachgelagerte Wirtschaftsbereich im Durchschnitt über 86 Prozent abschöpft.

Statt kooperative Zusammenarbeit in regionalen Lieferketten zu sichern, wird die erpresserische Übermacht von Schlacht-, Molkerei- und Lebensmitteleinzelkonzernen in globalisierten Lieferketten weiter geduldet. Dieser Systemfehler trägt auch zum Klimawandel bei, der weiter die Landwirtschaft bedroht. An den Taten wird gemessen, nicht an Worten.“

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