Grüner Wasserstoff ist wichtiger Baustein der Energiewende

„Die seit Monaten angekündigte Wasserstoffstrategie kommt gerade noch rechtzeitig. Besonders wichtig finde ich den internationalen Aspekt: Wir werden unseren Bedarf an grünem Wasserstoff nicht komplett selbst decken können, sondern werden auf Importe angewiesen sein. Damit wird die Wasserstoffstrategie nicht nur energiewirtschaftlich, sondern auch industriepolitisch und außenwirtschaftlich wichtige Impulse setzen“, kommentiert Klaus Ernst, Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Wirtschaft und Energie und wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, die heute veröffentlichte Wasserstoffstrategie der Bundesregierung. Ernst weiter:

„Jetzt hat die deutsche Industrie die Chance, bei Wasserstofftechnologien zur Erzeugung und Verwendung weltweit eine führende Stellung einzunehmen und damit neue Exportchancen zu nutzen und Arbeitsplätze zu schaffen. Gleichzeitig ist grüner Wasserstoff ein wichtiger Beitrag zur Reduzierung von CO2-Emissionen weltweit. Skeptisch bleibe ich bei ‚blauem Wasserstoff‘. Der soll als klimaneutral gelten, weil das bei seiner Herstellung aus Erdgas entstehende CO2 in die Erde verpresst wird. Diese Technologie ist mit Risiken behaftet und in Deutschland zu Recht umstritten. Außerdem bietet sie weit weniger Vorteile für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau sowie die internationale Zusammenarbeit. Insofern ist es gut, dass sich das Kabinett auf die Produktion von grünem Wasserstoff konzentriert.“

 

„Die seit Monaten angekündigte Wasserstoffstrategie kommt gerade noch rechtzeitig. Besonders wichtig finde ich den internationalen Aspekt: Wir werden unseren Bedarf an grünem Wasserstoff nicht komplett selbst decken können, sondern werden auf Importe angewiesen sein. Damit wird die Wasserstoffstrategie nicht nur energiewirtschaftlich, sondern auch industriepolitisch und außenwirtschaftlich wichtige Impulse setzen“, erklärt Klaus Ernst.