Kathrin Vogler, MdB: Deutsche Waffen in Libyen – was weiß die Bundesregierung?

Brian Castner, Waffenermittler im Krisenstab von Amnesty International, hatte Ende Mai auf Twitter ein Foto von Oded Berkowitz, der als Analytiker für eine privaten Risikoberatungsfirma arbeitet, retweetet. Nach Berkowitz‘ Information ist hier ein „Sprengstofflager in Ain Zara, südlich von Tripolis“ zu sehen. Brian Castner schrieb dazu in seinem Retweet: „Die saubere neue 120-mm-Mörserbox im Zentrum scheint von Rheinmetall Denel Munition, einem deutsch-südafrikanischen Joint Venture, zu stammen. Die M111A5-Zünder sind von Junghans, ebenfalls aus Deutschland. Es hat in Libyen zu viele Verstöße gegen das Waffenembargo gegeben – wir haben einige Fragen an Deutschland und Südafrika.“

Kathrin Vogler hat den Gedanken aufgenommen und bei der Bundesregierung nachgefragt: „Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung darüber, dass nach Informationen von Amnesty International neue Waffen und Waffentechnik von „Rheinmetall Denel Munition Südafrika“ bzw. „Junghans Deutschland“ – trotz UN-und EU-Embargo und „Berliner Erklärung“ – in Libyen aufgefunden wurden (https://twitter.com/Brian_Castner/status/1265615075538239489)?

 

 

 


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