Kersten Steinke, MdB: Kultur und Sport dürfen in der Pandemie nicht hinten anstehen

Die Linke hat zwei Änderungsanträge zum Bevölkerungsschutzgesetz eingebracht.
Das betrifft zum einen den Kulturbereich. Kersten Steinke, linke Abgeordnete aus Nordthüringen, moniert das von der Koalition beschlossene Gesetz: „Nach monatelangen Schließungen, in denen es keine substanziellen Perspektiven für die Kultur gibt, erfährt der Kulturbereich nach wie vor keinerlei Differenzierung. Es muss aber eine Unterscheidung zwischen innen und außen geben, denn das Ansteckungsrisiko unter freiem Himmel ist nach allen Erkenntnissen deutlich geringer, als es in Innenräumen. Bei einer Inzidenz von unter 100 sollten die Länder  – natürlich mit strengen Schutzmaßnahmen und einem Testkonzept – einzelne Bereiche des öffentlichen Lebens im Kulturbereich wieder öffnen können.

Gleiches trifft zum Zweiten für sportliche Aktivitäten zu. DIE LINKE fordert, dass nicht nur Profi- und Leistungssportler, sondern alle Menschen Sport im Freien treiben dürfen, sofern die Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte, gewährleistet ist. Dies ist auch angesichts der gesundheitlichen Schäden durch die seit 13 Monate verordneten Einschränkungen beim Sport wie auch der kaum bestehenden Ansteckungsgefahren bei sportlichen Betätigungen im Freien geboten.“

Kersten Steinke, 23.04.2021

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