Linksfraktion.Brandenburg: Mahnung und Verpflichtung

Noël Martin wurde 1996 von Brandenburger Neonzis angegriffen und war in Folge dessen querschnittsgelähmt. Jetzt ist Martin verstorben. Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende der Fraktion DIE LINKE Sebastian Walter:

Dieser Tod macht betroffen und zornig. Unser Mitgefühl ist bei seiner Familie und seinen Freunden. Martin Noel könnte noch leben. Es waren Brandenburger Rechtsradikale, die 1996 den damals 37-jährigen zum Krüppel machten. In ihrem Hass auf Ausländer schleuderten zwei Neonazis seinerzeit in Mahlow einen sechs Kilo schweren Stein gegen das Auto des farbigen Bauarbeiters aus Großbritannien. Seitdem saß er im Rollstuhl und war auf fremde Hilfe angewiesen.

Dieser Tod zeigt, dass Rassismus schon immer zu Taten führte und am Ende Leben kostet. So war es und so wird es sein, wenn wir nicht gegen halten.Bis heute ist die Gefahr ein solches schlimmes Schicksal zu erleiden, nicht gebannt. Morddrohungen gegenüber Andersfarbigen und Andersdenkenden erleben wir fortwährend. Inzwischen ist es sogar möglich, dass die Spur in einen hessischen Polizeicomputer führt.

Der Tod von Noël Martin muss für alle Mahnung und Verpflichtung sein!

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