Linksfraktion.Brandenburg: Öffnungsstrategie: Woidke verweigert Kommunikation mit den Betroffenen

Auch mit den jetzt beschlossenen Öffnungen sorgt die Landesregierung für Unverständnis bei Betroffenen. Vor allem die Regelungen für die Gastronomie führen zu Kritik. Sebastian Walter, der Vorsitzende der LINKEN im Landtag, hat Verständnis für den Ärger: „Wer in einen Biergarten geht, braucht keinen Test mehr vorzulegen; wer an einem Biertisch vor einem Restaurant sitzt, muss einen dabeihaben – was hat das mit Infektionsschutz zu tun?“ Es sei kaum vermittelbar, warum Lokale mit Innenräumen ihren Gästen auch draußen einen Test abverlangen müssten; die Infektionsgefahr im Freien sei dort schließlich nicht höher als bei reiner Außengastronomie.

Walter fordert keine Öffnungen um jeden Preis, sondern ein ausgewogenes Verhältnis von Gesundheitsschutz und Lockerungen. Die jetzt verkündeten Maßnahmen erschienen jedoch willkürlich: „Die Landesregierung muss mit den Betroffenen reden, bevor sie so etwas beschließt – sie muss sich mit den Verbänden abstimmen und einvernehmliche Lösungen finden.“ Kommunikation sei der Schlüssel zu einer gelungenen Öffnungsstrategie, so Walter: “Doch statt mit den Leuten ins Gespräch zu kommen, beharrt Ministerpräsident Woidke stur auf seiner Position. Die Landesregierung hat auch nach 15 Monaten Pandemie wenig dazugelernt.“

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