Linksfraktion.Brandenburg: Ronny Kretschmer und Bettina Fortunato unterwegs in MOL

Am vergangenen Donnerstag, 30.07.2020 hatten die Abgeordnete Bettina Fortunato in ihrem Wahlkreis zusammen mit dem pflege- und gesundheitspolitischen Sprecher Ronny Kretschmer zwei spannende Termine. Vormittags besuchten sie die Schule für Altenpflege, Physiotherapeuten, Masseure sowie medizinische Bademeister, die Sozialwirtschaftliche Fortbildungsgesellschaft Strausberg mbH. Besonders interessant waren die Schilderungen der Vorbereitungen zur in diesem Jahr eingeführten generalistischen Ausbildung in der Pflege. So werden ab Oktober in Strausberg neue Pflegefachfrauen und –Männer ausgebildet. Um die Auszubildenden die beste Unterstützung bieten zu können, wurde mit dem Krandenkaus Märkisch-Oderland eine Kooperation geschlossen. In diesem Zusammenhang wurde das kommunale Krankenhaus Mit-Gesellschafter der Schule, wodurch sich wichtige Symbiose-Effekte mit Vorteilen für alle ergeben. Erwähnenswert ist, dass hier für die Auszubildenden in den therapeutischen Berufen eine kostenneutrale Ausbildung angeboten wird. Einige erhalten sogar eine Ausbildungsvergütung, wenn sie bereits Verträge mit späteren Arbeitgebern geschlossen haben.

Der zweite Gesprächstermin fand mit der Geschäftsführerin des Krankenhauses Märkisch-Oderland, Dipl.-Ing. Angela Krug in Strausberg statt. Das Krankenhaus hat im Januar 1994 den Betrieb aufgenommen. Im Jahr 2000 wurde dann die Fusion mit dem Krandenkaus in Wriezen gestemmt. Ein paar Jahre später wurde die Rehaklinik in Bad Freienwalde übernommen. Im Moment wird mit Hochdruck an einer Übernahme und damit Rekommunalisierung des Seelower Lutherstift-Krankenhaus gearbeitet. Ein wichtiger Schritt zur langfristigen Sicherung des Standortes Seelow. Unter anderem berichtete die Geschäftsführerin von einer personell teils angespannten Situation. Entspannung würde ein Verbot der Leiharbeit bei Ärzten und Pflegekräften bringen. Darüber hinaus würde es die Arbeit erleichtern, wenn die Erlaubnis zur Berufsausübung aus anderen Bundesländern auch Gültigkeit in Brandenburg hätten. Diese muss leider beim Wechsel des Arbeitgebers oder des Bundeslandes immer wieder erneut beantragt werden.Ein unnötiger zeitaufwendiger und bürokratischer Aufwand.

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