Linksfraktion: Familien endlich angemessen unterstützen

„Viele Familien mit geringem Einkommen und Alleinerziehende hatten und haben durch die Coronakrise mit Geldknappheit zu kämpfen. Während sich einige Unionspolitiker durch Maskendeals an der Krise bereicherten und Milliardenhilfen für Konzerne ausgeben wurden, mussten viele Familien aufgrund von Geldnot auf Mahlzeiten verzichten, Geld von Freunden oder Verwandten leihen, konnten Rechnungen nicht bezahlen und mussten im Winter auf das Heizen der Wohnung verzichten. Die Maßnahmen, für die sich die Bundesregierung selbst gelobt hat, haben nicht ausgereicht, um Kinder und ihre Eltern vor Armut zu schützen, und das ist eine Schande für ein so reiches Land wie Deutschland“, sagt Katrin Werner, familienpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf die aktuelle Studie des Ifo-Instituts zur Belastung von Familien mit geringem Einkommen in der Coronakrise. Werner weiter:

„Es ist Zeit für eine Politik, die für gute Arbeit und gute Löhne sorgt sowie für eine Kindergrundsicherung, die alle Kinder vor Armut schützt. Dazu braucht es eine Reform der Einkommenssteuer, um hohe Einkommen stärker zu besteuern und Menschen mit geringem und mittlerem Einkommen zu entlasten. Außerdem braucht es endlich eine Vermögenssteuer und eine einmalige Vermögensabgabe, um die Verteilung von Vermögen gerechter zu gestalten und die Krisenkosten zu finanzieren. Das Geld ist da, es ist nur falsch verteilt.“

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