Linksfraktion.Hessen: Äußerungen von Manfred Pentz: Der CDU-Generalsekretär hat sich politisch disqualifiziert

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Anlässlich der Aktuellen Stunde zu den Äußerungen von CDU-Generalsekretär Manfred Pentz erklärt Jan Schalauske, stellvertretender Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag und Vorsitzender der Partei DIE LINKE. Hessen:

„Wir erleben eine der größten Krisen in der Geschichte der Bundesrepublik. In Folge der Corona-Pandemie und der überwiegend notwendigen Maßnahmen zum Gesundheitsschutz bangen Millionen Menschen um ihre Existenz. Sie sorgen sich darum, ob sie mit Kurzarbeitergeld über die Runden kommen, ob sie mit ihrem Laden Insolvenz anmelden müssen oder ob sie gar ihren Job verlieren werden. Wer in einer für unzählige Menschen so existenziellen Situation sagt ‚So hart es klingt, ich hätte es zugelassen, dass der Markt diese Volkswirtschaft auch mal bereinigt!‘, hat sich politisch disqualifiziert.“

Dabei könne man es eigentlich belassen, so Schalauske. Allerdings sei es bemerkenswert, dass Manfred Pentz offenbar Opfer einer Intrige seiner Parteifreunde geworden ist, die Informationen aus einer internen Online-Konferenz an die BILD-Zeitung durchgestochen hätten. Das sage viel über das Klima in der Hessen-CDU aus.

„DIE LINKE ist froh, dass Friedrich Merz nicht CDU-Parteivorsitzender geworden ist. Da sind wir gar nicht so weit von Manfred Pentz entfernt, auch wenn wir eine etwas anständigere Wortwahl als ‚Merz- Dschihadisten‘ gewählt hätten.“

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