Linksfraktion.Hessen: Corona-Pandemie: DIE LINKE beklagt zögerliches Handeln der Landesregierung

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Zur Ankündigung von Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) Corona-Bestimmungen verschärfen zu wollen, erklärt Christiane Böhm, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Monatelanges Zögern und Nichthandeln haben dazu geführt dazu, dass besonders viele Menschen in Altenheimen gestorben sind. Wenn jetzt FFP2-Masken in den Heimen verteilt werden und dort mehr getestet wird, ist es zwar erfreulich, dass unsere Forderungen Gehör finden. Aber für viele kommen sie leider zu spät. Zudem leiden Gastronomie und Kulturschaffende weiterhin unter den Corona-Einschränkungen, während das, was wichtig und wirkungsvoll wäre, nicht beschlossen und umgesetzt wird.“ 

In den Schulen müssten kleinere Klassen gebildet werden, zusätzliche Schulbusfahrten seien vom Land vollständig zu finanzieren. Auch im öffentlichen Nahverkehr müsse dafür gesorgt werden, dass Menschen Abstand halten könnten, so Böhm.

„Besonders wichtig ist die Einhaltung der AHAL-Regeln am Arbeitsplatz. Immer noch gibt es Betriebe, die kein mobiles Arbeiten anbieten, obwohl es möglich wäre und wo die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht auf Abstand bleiben können. Unbedingt erforderlich ist es, Gemeinschaftsunterkünfte aufzulösen und die Menschen in kleinen Einheiten unterzubringen. Hier gibt es genügend Spielräume, die Sozialminister Kai Klose (Grüne) noch immer nicht nutzen will. Auch Menschen ohne Wohnung brauchen eine Unterkunft, in der sie den gebotenen Abstand einhalten können.“

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