Linksfraktion.Hessen: Der Acker bleibt! Logistikzentrum in Neu-Eichenberg ist abgewählt

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Zur Entscheidung des neu gewählten Gemeinderates von Neu-Eichenberg, die Umwandlung von Acker in ein „Sondergebiet Logistik“ aufzugeben, erklärt Torsten Felstehausen, umwelt- und verbraucherpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Es ist kein zukunftsfähiges Entwicklungsmodell, Acker- und Wiesenflächen in ländlichen Regionen für Gewerbegebiete und Einkaufszentren zu überbauen. In Zeiten der Klimakrise und durch den notwendigen ökologischen Umbau der gesamten Landwirtschaft braucht es jeden Hektar guten Ackerboden. Die Entscheidung des neu gewählten Gemeinderates, auf das Sondergebiet Logistik zu verzichten, ist wegweisend und zukunftssichernd. Jetzt ist die Hessische Landesregierung gefordert, die bei der landeseigenen hessischen Landgesellschaft aufgelaufenen Schulden von den Schultern der Gemeinde zu nehmen.“

Über viele Jahre hätten viele engagierte Menschen, Bürgerinitiativen, Naturschutzverbände und Ackerbesetzende gegen die Entscheidung von SPD und CDU im Gemeinderat – unterstützt von der Hessischen Landgesellschaft (HLG) und Teilen der Landesregierung – gekämpft, um die Überbauung von über 80 Hektar sehr gutem Ackerboden zu verhindern, so Felstehausen.

„Wir gratulieren allen Beteiligten für ihren kreativen Widerstand, ihrem großartigen Einsatz, das Durchhaltevermögen und das Bestreben, die Gemeinde nicht weiter zu spalten, sondern ein soziales und ökologisches Projekt aufzubauen. Hierfür wünschen wir viel Kraft. Der Acker bleibt!“

Hinweis:
Solidarische Glückwünsche kommen zudem von Heidemarie Scheuch-Paschkewitz, landwirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag, vom umweltpolitischen Referenten Achim Lotz, von der Bundestagsabgeordneten Sabine Leidig sowie der ehemaligen Landtagsabgeordneten Marjana Schott.

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