Linksfraktion.Hessen: Impfangebote und Schnelltests: Hessens schwarzgrüne Landesregierung vergeigt es wieder einmal

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Zu den erneuten blamablen Verzögerungen bei kostenfreien Schnelltests und mangelnde Impfangebote für immobile über 80-Jährige in Hessen erklärt Christiane Böhm, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Im Kreis Groß-Gerau sind seit drei Wochen in vier Testcentern kostenfreie Tests für alle möglich. In Rheinland-Pfalz sind in kürzester Zeit 450 Teststellen mit tausenden geschulten Testerinnen und Testern aufgestellt worden. Warum bekommt all das die hessische Landesregierung mal wieder nicht hin? Das Duo Peter Beuth (CDU)/Kai Klose (Grüne) will sich scheinbar für die Nachfolge des Duos Andreas Scheuer/Jens Spahn bewerben – anders kann man die fortgesetzten Pannen der beiden Staatsminister nicht bewerten. Beim Schutz der Alten- und Pflegeheime haben sie weitgehend versagt. Den Start der Impfterminvergabe haben sie trotz des großen zeitlichen Vorlaufs vergeigt. Nun wird den Menschen der Zugang zu kostenfreien Schnelltests versprochen. Und wieder gibt es dafür keinerlei funktionierende Infrastruktur. In einem Vierteljahr so viel Versagen zu produzieren, ist selbst für Schwarzgrün eine neue Höchstmarke.“

Böhm fordert die Landesregierung auf, diese Pannenkette endlich zu beenden und mit den Impfungen und Testkapazitäten voranzukommen.

 „Zur Krönung können die mobilen Impfteams nicht ausrücken, um 50.000 über 80-Jährige zu impfen, die nicht den Weg ins Impfzentrum auf sich nehmen können. Die Landesregierung schafft es seit Monaten nicht, eine Adressdatei an die Kreise und kreisfreien Städte zu übersenden. So verwundert es nicht, dass Hessen bei den Impfquoten auf den letzten Plätzen rangiert. Wenn die hessischen Kommunen nicht so kreativ und pragmatisch handeln würden, wäre das Chaos mit den Impfterminen noch größer. Wenn entgegen aller Empfehlungen von Expertinnen und Experten bei steigenden Inzidenzen Lockerungen erfolgen und gleichzeitig weder Testmöglichkeiten noch Impfungen in ausreichendem Umfang zur Verfügung stehen, laufen wir geradewegs in die dritte Welle. Angesichts der massiven gesellschaftlichen und sozialen Folgen dieser Pandemie ist das Nicht-Handeln der Landesregierung ein Trauerspiel.“

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