Linksfraktion.Hessen: Kultusminister gibt enormen Druck endlich nach:  Wechselunterricht doch bald möglich

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Zu den heute bekannt gewordenen Plänen aus dem hessischen Kultusministerium (HKM), nun doch Wechselunterricht in den Schulen zu ermöglichen, erklärt Elisabeth Kula, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Endlich bewegt sich etwas im Kultusministerium, aus dem vorgestern noch zu hören war, Wechselunterricht in Hessen sei auf Grund der fehlenden Abstimmung mit der Bundeskanzlerin nicht möglich. Aber der Druck aus den Schulen, von Gewerkschaften, Elterninitiativen und Teilen der Opposition war dann wohl doch zu groß. Zwar soll das von uns schon lange geforderte Wechselmodell erst im Februar und für die höheren Klassen im März eingeführt werden. Aber immerhin haben Schülerinnen und Schüler so zumindest eine vernünftige und verbindliche Lernperspektive.“

Bis Mitte Februar habe das HKM nun dafür zu sorgen, alle Schülerinnen und Schüler mit kostenlosen digitalen Endgeräten auszustatten, so Kula. Das gelte natürlich auch für die Lehrkräfte. Zudem müsse schnell und unbürokratisch beim Personal nachgesteuert werden. Lehrerinnen und Lehrer, die schon vor der Pandemie rar gesät waren, könnten die erneute Mehrbelastung von Distanz- und Wechselunterricht nicht allein stemmen.

„Zudem erwarten wir ein Lehrkonzept aus dem Kultusministerium, denn es darf nicht passieren, dass die Schulen Wechselunterricht und Abschlussvorbereitungen eigenverantwortlich organisieren müssen. Offen ist zudem noch die Frage nach der Betreuung von jüngeren Schülerinnen und Schülern während der Wechselunterrichtsphase, in der sie nicht in den Schulen präsent sind.“

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