Linksfraktion.Hessen: Maßnahmen-Bingo an Hessens Schulen geht weiter – ratlose Kultusminister können sich nicht einigen

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Zu den gestrigen Beschlüssen der Kultusministerkonferenz erklärt Elisabeth Kula, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Erneut können sich die Kultusminister nicht auf ein einheitliches Vorgehen nach den Osterferien einigen. Dabei muss jetzt gehandelt werden. Es kann doch nicht sein, dass Schulen erneut wieder kurz vor dem Schulbeginn erfahren sollen, wie es weitergeht. Die Verunsicherung ist enorm und gerade deswegen braucht es jetzt ein klares Signal der Kultusminister.“

Es sei bereits vor den Ferien klar gewesen, in welche Richtung sich die Infektionszahlen entwickeln würden, so Kula. Doch der hessische Kultusminister Alexander Lorz (CDU) habe sich geweigert, die Anfang März getroffene Entscheidung, nach den Osterferien an den Grundschulen in den Präsenzunterricht zu gehen, zu revidieren. Die jüngsten Signale aus dem Kultusministerium, dass dieser Plan möglicherweise doch nicht eingehalten werden könne, belege erneut, wie fahrlässig mit der Planung des Schulbetriebes umgegangen werde.

„Dass nun auch noch die angekündigte Teststrategie für die Schulen nach den Ferien auf der Kippe stehen soll, setzt dem Ganzen die Krone auf. Es darf nicht sein, dass Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte gesundheitlichen Gefahren ausgesetzt sind, weil das Land nicht in der Lage ist, eine Teststrategie zu organisieren und umzusetzen. Es braucht endlich klare Ansagen, bei welchen Inzidenzen welche Maßnahmen greifen. Das Maßnahmen-Bingo an unseren Schulen muss ein Ende haben – Kinder und Jugendliche sind schon jetzt die Leidtragenden der orientierungslosen Pandemiebewältigung.“

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