Linksfraktion.Hessen: Öffnung der sechs regionalen Impfzentren darf nur ein Anfang sein

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Anlässlich des heutigen Impfstarts in den sechs regionalen Impfzentren erklärt Christiane Böhm, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Es ist immer wieder erfreulich, in welcher Geschwindigkeit die schwarzgrüne Landesregierung Forderungen der Opposition annimmt. Gestern Abend in der Sondersitzung des Sozial- und Integrationspolitischen Ausschusses des Landtags konnten Sozial- und Innenministerium noch keinen Öffnungszeitpunkt der lokalen Impfzentren benennen. Doch schon heute Morgen steht nun der 9. Februar im Raum. Allerdings wird auch dann kaum mehr Impfstoff zur Verfügung stehen, womit die Landesregierung selbst ihren Widerstand gegen die Öffnung aller Impfzentren zum heutigen Datum ad absurdum führt.“

Nun gehe es darum, die noch bestehenden, übrigen Probleme schnell zu lösen, so Böhm. Dazu gehöre, die weiteren Zusagen zu Barrierefreiheit, der gemeinsamen Anmeldung von Ehepaaren, der Funktionalität des Meldeabgleichs und die verbliebenen Unklarheiten zur Fahrtkostenerstattung zügig einzulösen.

„Wir dürfen impfbereite Menschen über 80 Jahren nicht so verprellen, dass diese am Ende entnervt auf die Impfung verzichten. Wir brauchen gerade für diese Menschen kurze Wege, mehr Hilfen und Erklärungen. Es bedarf zudem schnell eines Fahrplans zur Impfung immobiler Personen im häuslichen Umfeld. Vor dem Hintergrund, dass der Biontech-Impfstoff inzwischen als kurzzeitig transportierbar gilt, sollte das möglich sein.“

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