Linksfraktion.Hessen: Vielerorts doch keine Öffnungen der Schulen: Realitätsferne Beschlüsse sind keine Voraussetzung für Lockerungen

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Angesichts steigender Infektionszahlen wird es in einigen hessischen Städten und Kreisen in der kommenden Woche keine Ausweitung des Wechselunterrichts geben – dies berichtet der Hessische Rundfunk. Dazu erklärt Elisabeth Kula, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Wenn nun vielerorts der Unterricht, entgegen der Planungen der Landesregierung, doch weiterhin von zu Hause aus stattfindet, zeigt dies eines: Es war absehbar, dass ohne begleitende Maßnahmen die beschlossenen Öffnungsschritte nicht umsetzbar sind. Das ist ein Fiasko mit Ansage.“

Die von der Landesregierung verkündeten Lockerungen der letzten Wochen seien unverantwortlich, so Kula. Fakt sei, dass die Zeit des Lockdowns eben nicht dazu genutzt worden sei, um die Voraussetzungen für Öffnungen zu schaffen. Die schwarzgrüne Landesregierung habe immer noch keine Teststrategie, die Impfquote sei weiter sehr niedrig, während die Infektionszahlen nun wieder deutlich nach oben gingen.

„Bevor der Kultusminister großspurige Ankündigten macht, sollte er sich zukünftig besser erst einmal schlau machen, wie die tatsächliche Situation der Schulen vor Ort aussieht und ob seine Planungen realistisch sind.“

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