Linksfraktion: Homeoffice braucht klare gesetzliche Regeln

„Es braucht klare gesetzliche Regeln, damit sich Homeoffice nicht zum Nachteil für die Beschäftigten auswirkt, indem Arbeit und Privatleben immer mehr verschwimmen“, erklärt Jessica Tatti, Sprecherin für Arbeit 4.0 der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf die aktuelle Studie der Krankenkasse DAK zur Arbeit im Homeoffice. Jessica Tatti weiter:

„Ich begrüße ein Recht auf Homeoffice, unter der Voraussetzung, dass es für den einzelnen Beschäftigten freiwillig bleibt und nur einen begrenzten Anteil der vertraglichen Arbeitszeit umfasst. Homeoffice darf nur eine Ergänzung zum Arbeitsplatz im Betrieb sein. Der Betrieb bleibt als sozialer Ort unverzichtbar, der persönliche Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen ist ein wesentlicher Bestandteil des sozialen Zusammenlebens. In diesem Rahmen sollen Beschäftigte selbstbestimmt entscheiden, ob sie Homeoffice als Vorteil für sich sehen. Was nicht geht ist, dass Unternehmen Beschäftigte in die eigenen vier Wände verbannen, um Büroflächen zu sparen. Ein Recht auf Homeoffice muss mit einem Recht auf Nichterreichbarkeit am Feierabend und mit einer Anti-Stress-Verordnung verbunden sein.“

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