Linksfraktion: Lufthansa-Beschäftigte schützen

„Die Bundesregierung muss die Fortsetzung des Kahlschlagprogramms bei der Lufthansa stoppen. Es kann nicht sein, dass ein Konzern, der im vergangenen Jahr mit Steuermilliarden gerettet wurde, jetzt auf Massenentlassungen und Lohndumping setzt“, erklärt Alexander Ulrich, industriepolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, anlässlich der heutigen Lufthansa-Hauptversammlung. Ulrich weiter:

„Bei der Schließung von Germanwings und SunExpress geht es im Kern darum, Arbeitsplätze mit hohen Standards durch prekäre Beschäftigung zu ersetzen. Das ist ebenso inakzeptabel wie der Gehaltsverzicht beim Kabinen- und Bodenpersonal, der mit der Androhung von Massenentlassungen erzwungen wurde. Die Bundesregierung hätte die Belegschaften vor der Abwälzung der Krisenkosten schützen müssen, indem sie Arbeitsplatz- und Einkommenserhalt zur Bedingung für die Staatshilfe macht. Nun muss der Bund seinen Einfluss als Miteigentümer geltend machen, um Schlimmeres zu verhindern.“

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