Linksfraktion.Sachsen-Anhalt: Eine attraktive Kinder- und Jugendpolitik für Sachsen-Anhalt gestalten!

Zum internationalen Weltkindertag am kommenden Montag, 20. September, erklärt Nicole Anger, kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE:

„Kinder und Jugendliche mussten am stärksten unter den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie leiden. Umso wichtiger ist es jetzt, einen Schwerpunkt auf ihre Bedürfnisse zu legen. Es muss das Ziel sein, keinen jungen Menschen auf der Strecke zu lassen! Doch dazu ist es unumgänglich, die Rahmenbedingungen in ihren Lebenswelten anzugehen. Das heißt, dass wir u. a. Projekte wie Kita- und Schulsozialarbeit verstetigen, für mehr pädagogisches Fachpersonal werben und am rechtlichen Rahmen für die Kinderförderung arbeiten müssen!

Felder wie die Jugendarbeit waren schon immer ein wichtiger Anker für die jungen Menschen. Sie lassen den Kindern und Jugendlichen ihre Freiräume, dort können sie sich ausprobieren, bekommen Unterstützung bei Bedarf. In der Pandemie zeigte sich dieses noch einmal herausragend – ob Unterstützung im Homeschooling, bei Stress mit den Eltern bis hin zu Hilfestellungen bei Gewalterfahrungen – die Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit waren und sind ansprechbar!

Ich bedauere sehr, dass kinder- und jugendpolitische Inhalte im Regierungspapier der neuen Koalition lediglich auf ein Mindestmaß des zu Machenden reduziert bleiben. Kinder und Jugendliche sind nicht nur die Zukunft dieses Landes, sie sind auch das Jetzt. Und als solche brauchen sie jetzt jedwede Unterstützung im Aufwachsen. Angebote der Kinder- und Jugendhilfe, von der Kita bis hin zur Schulsozialarbeit, sind kein gesellschaftlicher Luxus, den wir uns leisten, sondern sie sind Daseinsvorsorge.“

 

Hier finden Sie das dazugehörige Forderungspapier „Jugendpolitik mit und für junge Menschen in Sachsen-Anhalt – Mitmachen statt nur mitgemeint!“

 

Magdeburg, 17. September 2021

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