Linksfraktion: Streik ist die richtige Antwort, wenn die Fleischbarone die Arbeiter weiter verhöhnen

„Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat völlig Recht, wenn sie mit Streik droht. Was wir brauchen, ist ein Tarifvertrag mit guten Löhnen, der für alle in der Branche gilt“, erklärt Jutta Krellmann, Sprecherin der Fraktion DIE LINKE für Mitbestimmung und Arbeit, zu den ohne Ergebnis abgebrochenen Tarifverhandlungen in der Fleischindustrie. Krellmann weiter:

„Die Arbeitgeber müssen ihre Blockade beenden und einem vernünftigen Tarifvertrag zustimmen. Den kann die Bundesregierung dann für allgemeinverbindlich erklären. Weniger als 12,50 Euro sollte zukünftig niemand verdienen, der diese harte Arbeit macht. Der Wettkampf auf dem Fleischmarkt darf nicht über Lohndumping ausgetragen werden.

Ohne Tarifvertrag ist Leiharbeit in der Fleischindustrie ab dem 1. April 2021 endgültig verboten. Dieses Verbot muss dann auch knallhart durchgesetzt werden. Bei Verstößen sind Bußgelder zu verhängen, die wirklich wehtun. Hier muss der Staat gegenüber der Wirtschaft endlich mal Zähne zeigen.“

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