Martina Renner, MdB: Die Leiden der jungen WerteUnion

Ein Bundesvorsitzender, der die AfD wählte und auf „Querdenken“-Demonstrationen Reden hält. Ein Stellvertretender, der früher ein militanter Neonazi war. Die WerteUnion ist nach der jüngsten Vorstandswahl scharf rechts abgebogen. Martina Renner ist alarmiert: „Die Wahl Ottes und Dagefördes in Spitzenpositionen der Werteunion manifestiert ihr reales Bild als stramm rechte Organisation, die dem einzigen Zweck dient, die CDU weiter nach rechts zu rücken und auf parlamentarische Koalitionen und Absprachen mit der AfD vorzubereiten – so, wie es auf kommunaler Ebene an vielen Stellen bereits Realität ist“, sagt Renner gegenüber Belltower.News. Die Scharnierfunktion der WerteUnion bereite den ideologischen Boden für eine Zusammenarbeit mit der extrem rechten und konservativen Lager vor, so Renner. Dass der CDU-Chef Armin Laschet und seine Partei sich zum Fall so gut wie gar nicht äußern, findet Renner „beschämend“. Sie fordert neben einem Unvereinbarkeitsbeschluss bezüglich der WerteUnion auch ein Ausschlussverfahren gegen Otte und Dageförde. Mehr lesen Sie hier

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