Martina Renner, MdB: Kandidatur als Stellvertretende Parteivorsitzende

Es rettet uns kein höheres Wesen. Veränderung müssen wir anstoßen, durchsetzen, möglich machen. Seit über 20 Jahren tue ich dies in der LINKEN, als Genossin, Mitarbeiterin und Abgeordnete. 2001 nahm ich eine Stelle bei der Landtagsfraktion Thüringen an, 2009 wurde ich als Abgeordnete in den Landtag gewählt und seit 2013 darf ich DIE LINKE im Bundestag vertreten. Dort bin ich Sprecherin für antifaschistische Politik, Mitglied im Innenausschuss und Obfrau im Breitscheidplatz-Untersuchungsausschuss.

Seit 2018 bin ich stellvertretende Parteivorsitzende und möchte dieses Engagement in den nächsten Jahren fortsetzen. Lange bevor ich in die PDS eintrat, war linke Politik wesentlicher Teil meines Lebens. Ich habe Kampagnen gegen Neonazismus unterstützt und war Teil von deutsch-kurdischen Solidaritätsprojekten. Ich kenne Politik innerhalb und außerhalb der Parlamente und bin überzeugt, dass die Verbindung dieser beiden Felder unsere Partei auszeichnet.

Die Serie von rechtsterroristischen Attentaten, Enthüllungen über Netzwerke oder Waffendepots zeigen, wie wichtig antifaschistische Politik von links ist, die gesellschaftliche Ursachen benennt. Neben dem Antifaschismus ist es linke Innenpolitik, für die ich mich im Bundestag einsetze und die ich in der öffentlichen Diskussion für eine unverzichtbare kritische Stimme und ein wichtiges politisches Korrektiv halte. Die Corona-Krise wird uns auch in Zukunft vor Herausforderungen stellen. Wenn es um die Frage geht, wer die Kosten dieser Krise zu zahlen hat, werden wir eine starke LINKE brauchen, die in der Lage ist, Kämpfe miteinander zu verbinden. Eine Bearbeitung der Krise, die die Kosten nach unten reicht, ebnet der Rechten den Weg.

Um dieser Gefahr zu begegnen, müssen wir Antifaschismus als wesentlichen Teil sozialistischer Politik begreifen. Das Eintreten für Umverteilung und die entschlossene Abwehr von Ausgrenzung sind Teil einer Bewegung.

Ich kenne keinen Ort, an dem ich dafür besser einstehen könnte als DIE LINKE.

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