Martina Renner, MdB: Mutmaßlicher Verfasser von „NSU 2.0“-Drohbriefen gefasst

Nach der Festnahme eines Tatverdächtigen in Berlin wegen der rund 130 „NSU 2.0“-Drohschreiben sind weiterhin viele Fragen offen. Klar ist: bei dem 53-jährigen handelt es sich mitnichten um einen Einzeltäter. Hinter ihm steckt ein Netzwerk, das wahrscheinlich bis in die Polizei reicht, von deren Computern persönliche Daten abgerufen wurden. „Es scheint mir unangebracht, dass sich der hessische Innenminister schon auf die Schulter klopft und die Polizei aus der Verantwortung nimmt. Nach wie vor muss dringend beantwortet werden, wie es möglich war, dass die Täter an die persönlichen Daten kamen. Dazu kommt, dass die bereits bekannten Fälle, in denen Beamte und Beamtinnen unerlaubt Daten abgerufen haben, durch die Verhaftung des mutmaßlichen Täters nicht weniger skandalös werden.“ Statt mit der Festnahme jetzt einen Schlussstrich zu ziehen, müssen genau diese Netzwerke jetzt aufgeklärt und zerschlagen werden. Der mdr berichtet hier

 

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