Menschen mit Pflegebedarf wurden beim Schutzpaket vergessen

Pressemitteilung von Pia Zimmermann

„Die Menschen mit Pflegebedarf hat die
Bundesregierung als besondere Risikogruppe im Schutzpaket vergessen“,
erklärt Pia Zimmermann, Sprecherin für Pflegepolitik der Fraktion DIE LINKE,
anlässlich der Debatte des Bundesrats über die Maßnahmenpakete der Bundesregierung
zur Corona-Krise. „Menschen mit Pflegebedarf gehören besonders häufig zur
Risikogruppe der Älteren oder Vorerkrankten. Aber für sie gibt es kaum mehr als
den Ratschlag, daheim zu bleiben. Der Anspruch auf Ersatz für Mehrausgaben und
Schutzmaterial der Institutionen, die Menschen pflegen, wie Heime oder
ambulante Dienste, ist viel zu gering.“ Pia Zimmermann weiter:

„Warum werden die Mehrausgaben im Heimbereich nicht
ebenfalls vom Bundeshaushalt aufgefangen, wie es bei den Krankenhäusern ermöglicht
wird? Es darf nicht sein, dass diese Kosten alleine von den Versicherten
bezahlt werden sollen. Es besteht die Gefahr, dass dies über eine Erhöhung der
Eigenanteile und Zuzahlungen auf die Menschen mit Pflegebedarf abgewälzt wird.
Ältere und Vorerkrankte müssen besonders intensiv vor Infektionen geschützt
werden, indem sie und die ambulanten Pflegekräfte mit ausreichend
Schutzausrüstungen und Desinfektionsmittel ausgestattet werden. Ferner müssen
die entsprechenden Institutionen mit mehr Geld ausgestattet werden. Und
pflegende Angehörige brauchen einen finanziellen Schutz, wenn sie momentan
Gehaltseinbußen wegen fehlender Tagespflege haben. Klatschen und Sonntagsreden
reichen nicht. Die Hilfe für Risikogruppen muss praktisch werden.“

Pressemitteilung von Pia Zimmermann „Die Menschen mit Pflegebedarf hat die Bundesregierung als besondere Risikogruppe im Schutzpaket vergessen“, erklärt Pia Zimmermann, Sprecherin für Pflegepolitik der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der Debatte des Bundesrats über die Maßnahmenpakete der Bundesregierung zur Corona-Krise. „Menschen mit Pflegebedarf gehören besonders häufig zur Risikogruppe der Älteren oder Vorerkrankten. Aber für sie gibt es kaum mehr als denRead More