Susanne Ferschl, MdB: Die bayerische Landesregierung muss sich für eine Erhöhung des Kurzarbeitergeldes stark machen

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststäten hat eine Corona-Soforthilfe und ein Mindestkurzarbeitergeld für die Beschäftigten in der Gastronomie gefordert. Susanne Ferschl, stellvertretende Fraktionsvorsitzende DIE LINKE kommentiert:

„Bayern ist ein Tourismus-Land. Überdurchschnittlich viele Beschäftigte arbeiten in der Gastronomie und Hotellerie. Die Löhne in dieser Branche sind so niedrig, dass 60 bzw. 70 Prozent nicht zum Leben reichen. Die Gewerkschaft NGG fordert völlig zu Recht für die Beschäftigten Corona-Soforthilfen und ein Mindestkurzarbeitergeld.

Gerade der verlängerte Lockdown hat gravierende Auswirkungen auf das Hotel-  und Gastgewerbe. Die Leidtragenden sind nicht nur die Restaurant- und Hotelbesitzer, sondern vor allem die Beschäftigten. DIE LINKE fordert schon seit Verabschiedung des Gesetzes zur Kurzarbeit eine Erhöhung desselben auf 90 Prozent. Für diejenigen, die nur den gesetzlichen Mindestlohn bekommen müssen es 100 Prozent sein. Ministerpräsident Markus Söder, der ja bei jeder Verkündung der Corona-Maßnahmen ganz vorne dabei und  für jede Verschärfung zu haben ist, sollte seinen Einfluss in Bund und Land geltend machen und diese Forderung durchsetzen.“

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