Susanne Ferschl, MdB: Solidarität mit den Kolleginnen und Kollegen der KUKA AG Augsburg

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir waren bestürzt über die Neuigkeiten, dass Euer Arbeitgeber
KUKA schon wieder plant Stellen abzubauen. Es ist gerade mal
ein Jahr her, dass Euer Arbeitgeber Sparmaßnahmen angekündigt
hat und 350 Kolleginnen und Kollegen entlassen hat. Jetzt sollen
noch mal 270 folgen und wieder der übliche Grund: Schlechte
Auftragslage.

Aus unserer Sicht wäre schon lange nötig, dass Beschäftigten und
Betriebsräten endlich ein Mitbestimmungsrecht bei
unternehmerischen Entscheidungen eingeräumt wird. Es kann
nicht sein, dass einfach Tatsachen geschaffen werden ohne die
Beteiligung der Belegschaft. Gerade solche Entscheidungen treffen
hunderte Angestellte und ihre Familien schwer. Wir fordern
außerdem ein Ende betriebsbedingter Kündigungen. Gerade in
einer Krise sollte das oberste Gebot die Solidarität sein und das
Management sollte für sichere Arbeitsplätze Sorge tragen.
Als ehemalige Betriebsrätin und Gewerkschafterin habt Ihr meine
volle Solidarität und Unterstützung. Auch Frederik Hintermayr,
Augsburger Stadtrat DIE LINKE sichert Euch Solidarität zu.
Wir wünschen Euch gemeinsam viel Kraft und
Durchhaltevermögen. Wenn es Möglichkeiten gibt, wie wir Euch
unterstützen können, dann meldet Euch gerne in meinem
Wahlkreisbüro.

Solidarische Grüße,
Susanne Ferschl & Frederik Hintermayr

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