Zum Rauswurf von Andreas Kalbitz

Die AfD hat ihr Bundesvorstandsmitglied Andreas Kalbitz aus der Partei geworfen. Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende Sebastian Walter:

Die AfD bleibt sich im schlechtesten Sinne treu. Einer deckt den anderen. Gemeinsam stehen sie für eine rechte Radikalisierung in unserer Gesellschaft. Es ist längst kein Zündeln mehr, sondern ein Feuerlegen.

Dies zu leugnen, gehört zum Markenkern der AfD. Mit breitem Lächeln verschanzt sich Kalbitz seit Jahren hinter Lügen. Nur scheibchenweise gibt er etwas zu – erst wenn Dokumente vorliegen oder Fotos. So war es mit seiner Teilnahme an einem Pfingstlager der Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ). Und so wird es auch dieses Mal sein. Denn eine Mitgliedsnummer, die klar einer „Familie Andreas Kalbitz“ zuzuordnen ist, steht laut Verfassungsschutz auf einer HDJ-Mitgliederliste.

Nun hat der Bundesvorstand Herrn Kalbitz aus der AfD ausgeschlossen. Das ändert nichts, er ist nur ein Bauernopfer. König und Dame stehen weiter. Weder revidiert sich damit etwas am rechtsradikalen Charakter dieser Partei. Noch wird der rechte Flügel geschwächt , noch die Bundespartei, noch der Brandenburger Landesverband.

Dies ist nur ein taktisches Manöver, um einer weiteren Beobachtung durch den Verfassungsschutz zu entgehen.


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